Kurz gefasst

Verkürzt kann man sagen, dass unsere gesellschaftlichen Probleme dadurch entstanden sind, dass Menschen versuchen leistungslos Geld zu verdienen. Damit meine ich nicht die Menschen, die eine Transferleistung beziehen wie Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld, die wir dann leichtfertig asozial nennen.

Sondern die Menschen die Geld anlegen, um mit Geld Geld zu verdienen. Fast jeder nutzt die Möglichkeiten, die uns Banken und Versicherungen anbieten. Entweder mit dem Sparbuch, einem Rentensparen, einer Lebensversicherung oder direkt mit Aktien und anderen Wertpapieren.

Eigentlich sollte doch jeder wissen, dass Geld nicht arbeitet. Sondern nur Menschen oder Maschinen arbeiten und können Geld erwirtschaften. Umgekehrt ist also die Möglichkeit nur mit Geld Geld verdienen zu wollen, gleichbedeutend mit der Tatsache andere Menschen für sich arbeiten zu lassen. Ist das nicht eher asozial?

Das Ganze funktioniert weil jeder denkt, mit seinen individuellen finanziellen Möglichkeiten Profit machen zu können. Kurzfristig funktioniert das natürlich. Doch langfristig ist erwiesen, dass das Zinssystem (also die Möglichkeit mit Geld Geld zu verdienen) nur zum Vorteil von 2% der Weltbevölkerung ist. Alle anderen sind Verlierer, wie die Teilnehmer eines Pyramidensystems. (E.K. 06.05.2014)

Alle Preise für Waren und Dienstleistungen, die wir kaufen enthalten 35% Zinsen. Die meisten Steuern die wir zahlen sind entstanden, weil die Staaten verschuldet sind und Zinsen zahlen müssen. Die meisten Arbeitsplätze werden wegrationalisiert oder schlecht bezahlt, weil die Aktionäre mehr bekommen als diejenigen, die die eigentliche Arbeit verrichten.

Eine Zwickmühle aus der wir uns leicht befreien könnten, wenn den 98% der Bevölkerung klar wird, dass sie langfristig Verlierer eines Geldsystems sind, welches auf Zins und Zinseszins basiert.